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Unser Wiki zum Thema umweltfreundlich verpacken

Alle was wichtig ist auf einen Blick

Nützliche Informationen rund um das Thema Alternative Verpackungsmittel. Erfahren Sie welche Formen nachhaltiger Verpackung es gibt. Erhalten Sie außerdem einen Überblick der gängigen Umweltsiegel.

Nützliche Informationen rund um das Thema Alternative Verpackungsmittel. Erfahren Sie welche Formen nachhaltiger Verpackung es gibt. Erhalten Sie außerdem einen Überblick der gängigen Umweltsiegel.

Nachhaltige Materialien

Formen von nachhaltiger Verpackungen auf einen Blick

Der Begriff Umweltfreundliche Verpackungen deckt ein breites Spektrum an Materialien und Möglichkeiten ab. Gefühlt monatlich kommen neue nachhaltige Ansätze hinzu. Dabei nicht den Überblick  zu verlieren gestaltet sich schwierig. Erhalten Sie hier einen Überblick der aktuell gängigen Lösungsansätze für den Austausch konventioneller Verpackungsmittel durch nachhaltige Alternativen. Inklusive ihrer jeweiligen Vor- und Nachteile.

Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen

Nachwachsende Rohstoffe sind land- und forstwirtschaftlich erzeugte Produkte, die nicht der Futter- und Nahrungsherstellung dienen.

Dazu gehören u.a. Holz für die Papier- und Pappeherstellung und Stärke aus z.B. Mais, Zuckerrohr oder Kartoffeln.

Vorteile: da nachwachsend, sind diese Rohstoffe fast unendlich und werden immer bedeutender für die Verpackungsindustrie.

Nachteile: wenn das „Ernten“ dieser Produkte nicht wirtschaftlich gesteuert wird, droht die Gefahr einer ökologischen Misswirtschaft, wie z.B. im Amazonasgebiet, wo Regenwald für die benötigten Anbauflächen von Zuckerrohr, geopfert wird.

Verpackungen aus bereits recycelten Materialien

Der Einsatz von recycelten Verpackungsstoffen wird immer wichtiger. Die Recyclingquoten für die einzelnen Produktsparten sind das wichtigste Instrument zum neuen Verpackungsgesetz und wurden vom Gesetzgeber neu festgelegt (VerpackG vom 01.01.2019).

U.a. werden Papierabfälle zu Wellpapp- und Packpapieren verarbeitet, PET-Flaschen zu PET-Umreifungsbändern, Folienabfällen zu Folienprodukten mit Regeneratanteilen.

Materialreduzierte Verpackungsmittel

In vielen Bereichen, werden durch neue Herstellungsverfahren Materialien reduziert, das heißt, die Materialstärken von Papieren und Folien minimiert.

Bei Wellpapppapieren z.B. Primärfasern durch recycelte Qualitäten ersetzt, oder bei Folien durch neue Technologien Folienstärken bei vergleichbarer Qualität bis auf 50% minimiert, z.B. bei Stretchfolien von 23µ auf 10µ, oder Luftpolsterfolien von 80µ auf 50µ.

Umweltsiegel

OK Biobased (TÜV Austria)

Um deutlich zu machen, wieviel „BIO“ in einem Biokunststoff enthalten ist, gibt es verschiedene Zertifizierungssysteme zur Kennzeichnung des Anteils nachwachsender Rohstoffe. Dieser lässt sich mit Hilfe der Radiocarbonmethode ermitteln. Bei der Angabe des biobasierten Anteils gibt es zwei unterschiedliche Ansätze. So wird zum einen nur der Kohlenstoff-Anteil des Produkts betrachtet und der biobasierte Anteil als Anteil des biobasierten Kohlenstoffs am Gesamtkohlenstoff in Prozent angegeben. Diesem Ansatz liegt die amerikanische Norm ASTM D6866 zugrunde, in der auch die genaue Vorgehensweise der Prüfung festgelegt ist. Die Zertifizierer DIN CERTCO und TÜV Austria bieten hier entsprechende Prüfungen und eigene Label an.

DIN CERTCO: biobasierter Kunststoff, ASTM D6866
Biobasiert 20 – 50 %,
Biobasiert 50 – 85 %,
Biobasiert >85 %

TÜV Austria: biobasierter Kunststoff, ASTM D6866
* zwischen 20 und 40 %,
** zwischen 40 und 60 %,
*** zwischen 60 und 80 %,
**** über 80 %

Biobasierter Kunststoff, DIN EN 16785-1
Beim zweiten Ansatz berücksichtigt man den gesamten biobasierten Massen-Anteil, also auch biobasierten Sauerstoff, biobasierten Wasserstoff und biobasierten Stickstoff, im Verhältnis zum nicht biobasierten Anteil. Dafür wurde die europäische Norm DIN EN 16785-1 entwickelt und in Kraft gesetzt. Eine entsprechende Prüfung und Zertifizierung mit dem „biobased“-Logo bieten sowohl DIN CERTCO als auch TÜV Austria an.

OK Compost (TÜV Austria)

Während das „OK compost“-Logo Produkte ausweist, die entsprechend der Prüfnorm im Rahmen der industriellen Kompostierung bei konstanten Temperaturen von 60°C abbaubar sind, werden mit „OK compost Home“ Produkte ausgezeichnet, die auch für die Heimkompostierung geeignet sind.
Darüber hinaus bietet der TÜV Austria noch eine Kennzeichnung von Produkten an, die im Boden und im Wasser biologisch abbaubar sind.
Vor dem Hintergrund der riesigen Kunststoff-Mengen in den Weltmeeren, wird an verschiedenen Stellen an einer Normung und Zertifizierung des biologischen Abbaus im Meer gearbeitet.

Keimling

Als europaweit eingetragene Marke der European Bioplastics e. V. identifiziert der „Keimling“ zuverlässig industriell kompostierbare Produkte für Entsorger und Verbraucher. Neben den europäischen Prüfvorschriften ermöglicht die DIN CERTCO auch Kompostierbarkeitsprüfungen nach amerikanischem ASTM-Standard. Weitere Logos gibt es für industrielle Kompostierung und Gartenkompostierung sowie für den biologischen Abbau im Boden.

Recyclingsymbol

Der Recycling-Code dient der Kennzeichnung verschiedener Materialien zur Rückführung in den Wiederverwertungs-kreislauf. Der Code besteht aus dem Recyclingsymbol: drei (oft grüne) Pfeile – die den Verwertungskreislauf widerspiegeln sollen – und einer Nummer, die das Material kennzeichnet. Zumeist wird darunter auch noch ein Kürzel angegeben, das die Werkstoffgruppe angibt. Weil dieses Kürzel variieren kann (z. B. PET aber auch PETE ist möglich), ist die Nummer das Ausschlaggebende.
In Deutschland regelt seit 2019 das Verpackungsgesetz vom 5. Juli 2017 (BGBl. I S. 2234) Nummern und Abkürzungen zur Identifizierung von Verpackungsmaterial in § 6. Das System wurde in der Europäischen Union durch Entscheidung 97/129/EG eingeführt.

Öko-Signet des VDW

Wellpappenverpackungen bestehen nahezu vollständig aus natürlichen Rohstoffen. Das sollten Verbraucher wissen, wenn sie Umweltaspekte beim Einkauf berücksichtigen wollen. Das Öko-Signet informiert als klares Zeichen für Umweltverträglichkeit.
Eine Studie von TNS Emnid aus dem Jahr 2015 belegt, dass Verbraucher Verpackungen aus nachhaltigen Rohstoffen bevorzugen. Wie zum Beispiel Wellpappe, für deren Herstellung die natürlichen Rohstoffe Papier und Stärkeleim eingesetzt werden. Um Verbraucher auf diese positiven Umwelteigenschaften aufmerksam zu machen, bietet der VDW Konsumgüterherstellern die lizenzfreie Nutzung eines Öko-Signets an. 
Bekenntnis zur Nachhaltigkeit
Das Öko-Signet bringt die ökologischen Vorteile des Packstoffs auf den Punkt: „Verpackung aus Wellpappe: nachwachsende Rohstoffe, vollständiges Recycling.“ Der Verbraucher erfährt, dass Wellpappe einen natürlichen Ursprung hat und nach Gebrauch mit gutem Gewissen entsorgt werden kann – weil es zu 100 Prozent über das Altpapier der stofflichen Wiederverwertung zugeführt wird.
Wellpappe liegt im Trend
Das Bewusstsein der Verbraucher für ihre Umwelt wächst seit Jahren. Mit dem Aufdruck des Öko-Signets können verpackende Industrie und Einzelhandel die Ernsthaftigkeit ihrer Anstrengungen in puncto Nachhaltigkeit dokumentieren, Verantwortungsbewusstsein zeigen und so die Glaubwürdigkeit der Unternehmen wirkungsvoll unterstützen.
Wer kann das Öko-Signet nutzen?
Hersteller und Verwender von Verpackungen aus Wellpappe können sich das Öko-Signet kostenlos herunterladen und lizenzfrei nutzen. Der VDW bietet das Kennzeichen in Deutsch, Englisch, Finnisch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch, Russisch, Schwedisch, Spanisch und Ungarisch an. Zudem gibt es eine dreisprachige Version in deutscher, englischer und französischer Sprache. Zum Download klicken Sie einfach auf die gewünschte Version unten.

RESY-Zeichen

Altpapier ist ein wichtiger Rohstoff der papierorientierten Verpackungsindustrie. Deshalb werden seit Jahrzehnten gebrauchte Transportverpackungen aus Papier und Pappe gesammelt und stofflich wiederverwertet. Mit Inkrafttreten der ersten Verpackungsverordnung in 1991, sahen alle am Papierkreislauf Beteiligten das bislang marktwirtschaftlich funktionierende Rücknahme- und Verwertungssystem für gebrauchte Transportverpackungen gefährdet: Sollten sich Rücknahmesysteme etablieren, die bereits von den Herstellern die Entsorgungskosten der von ihnen in Verkehr gebrachten Verpackungen einfordern, würden sich – rein rechnerisch – die Kosten für Verpackungen aus Altpapier nahezu verdreifachen. Daher wurde 1991 die RESY Organisation für Wertstoffentsorgung GmbH gegründet:
RESY garantiert die gesamthafte Entsorgung und stoffliche Wiederverwertung aller mit dem RESY-Symbol gekennzeichneten Transport- und Umverpackungen aus Papier und Pappe. Mit Aufbringen des RESY-Symbols werden die Vorgaben des Verpackungsgesetzes für Transportverpackungen erfüllt.

Der Grüne Punkt

ist Vorreiter der Kreislaufwirtschaft und Marktführer der dualen Systeme. So ist „Der Grüne Punkt“ zu einem in Deutschland bekannten und angesehenen Markenzeichen geworden, das dem privaten Endverbraucher signalisiert, dass Sie Ihre Produktverantwortung durch die Beteiligung am Dualen System mit dem Grünen Punkt erfüllen. Für private Endverbraucher ist das ein wichtiges Kriterium bei der Entscheidung für ein Produkt.
Die Marke „Der Grüne Punkt“ darf unter zwei Voraussetzungen genutzt werden:
1. Beteiligung einer  Verkaufsverpackungen am dualen System und Erfüllen der gesetzlichen Vorgaben.
2. Abschluss eines Markennutzungsvertrags.

CO2neutral (Carbon neutral/Klimaneutral)

Kohlenstoffdioxid (CO₂) ist ein farb- und geruchloses Gas, das als Teil des Kohlenstoffkreislaufs natürlicher Bestandteil (0,04%) unserer Luft ist.
Durch Zersetzungsprozesse von organischer Substanz wird CO₂ natürlicherweise in die Atmosphäre abgegeben. Gleichzeitig stellt der Photosyntheseprozess eine grosse Senke für atmosphärisches CO₂ dar. Die Löslichkeit von CO₂ in Wasser ist abhängig von der Temperatur, sodass die Ozeane als Quelle und Senke fungieren.
Als anthropogene (menschgemachte) Kohlenstoffdioxidquelle sind in erster Linie die Verbrennungsprozesse fossiler Brennstoffe zu nennen. CO₂ zählt dabei als reaktionsträges Endprodukt, das sich in der Atmosphäre akkumuliert und im stetigen Austausch mit der Biosphäre und den Ozean steht. Mit Wasser reagiert Kohlenstoffdioxid zu Kohlensäure bzw. Hydrogencarbonat, was zu Veränderung des pH-​Wertes, d.h. des Säuregrads der Gewässer führt. Eine weitere anthropogene CO₂-​Quelle, die den Treibhauseffekt verstärkt, sind Veränderungen der Landnutzung, z.B. Rodungen von Wäldern oder Trockenlegungen von Feuchtgebieten wie Mooren.

Zu diesem Thema gibt es kein einheitliches Logo oder Zertifikat!

Quelle:

FSC

Die Förderung einer umweltfreundlichen, sozialförderlichen und ökonomisch tragfähigen Bewirtschaftung von Wäldern ist die Mission des Forest Stewardship Council (FSC®).
Die unabhängige, gemeinnützige Nicht-Regierungsorganisa-tion wurde 1993 als ein Ergebnis der Konferenz “Umwelt und Entwicklung” in Rio de Janeiro gegründet. Heute ist der FSC® in über 80 Ländern mit nationalen Arbeitsgruppen vertreten. Er versteht sich dabei als Teil einer globalen Gemeinschaft, die einen Standard für eine verantwortungsvolle Waldbewirtschaftung setzt. Das zentrale Anliegen des FSC® ist, dies im Konsens mit den lokalen Interessengruppen eines Landes zu erreichen. Die Herausforderung dabei ist, die Vielfalt der weltweit unzähligen lokalen Herstelleridentitäten zu einem Label zu konzentrieren, das alle Anliegen erfüllt. Durch den Kauf FSC®-zertifizierter Produkte tragen Sie zu einem verantwortlichen Umgang mit den globalen Waldressourcen bei. Dies erreicht der FSC® einerseits durch die Festlegung und Prüfung von Umwelt- und Sozialstandards bei der Waldbewirtschaftung und andererseits durch die Berücksichtigung von Recyclingmaterial, das in FSC®-zertifizierten Produkten Verwendung finden kann. Produkte mit dem Umweltzeichen FSC® stehen somit für die Nutzung der Wälder gemäß den sozialen, ökonomischen und ökologischen Bedürfnissen und für einen verantwortungsvollen Umgang mit Recyclingmaterialien – zum Wohle heutiger und zukünftiger Generationen. 

Blauer Engel

Der Blaue Engel ist das erste und bekannteste Umweltzeichen der Welt. Seit 1978 setzt er Maßstäbe für umweltverträgliche Produkte und Dienstleistungen, die von einer unabhängigen Jury nach definierten Kriterien beschlossen werden. Mit dem Blauen Engel werden Unternehmen für ihr Engagement im Umweltschutz belohnt.
Der Blaue Engel ist ein ökologischer Leuchtturm, der Verbrauchern den Weg zum ökologisch besseren Produkt weist und umweltbewussten Konsum fördert. Die Website des Blauen Engels bietet Verbrauchern vielfältige Informationen zu allen Produkten und interessante Trends und Tipps zu den Rubriken des Umweltzeichens. Das Portal ist ein umfassender Wegweiser für Produkte mit dem Blauen Engel und soll Verbrauchern dabei helfen, wie sie umweltfreundlicher einkaufen können.
Relevante Produkte sind hierbei vor allem Recyclingpapier, -karton und -pappe, Hygienepapiere, Recycling-Tonermodule, Bürogeräte mit Druckerfunktion, solarbetriebene Produkte, Produkte aus Recyclingkunststoff sowie emissionsarme Produkte aus Holz und Holzwerkstoffen.

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